Nachdem die erste Herausforderung – das frühe Aufstehen – gemeistert war, ging es von Mannheim nach Riegelsberg im Saarland, um an dem dortigen Radmarathon teilzunehmen. Die Fahrt dauerte dann doch länger als gedacht. Und so ging es in letzter Minute auf die große Runde, nicht ohne vorher als Fahrer des TEAM TOUR begeistert und freundlich begrüßt zu werden. Die Konsequenz des späten Starts war, dass ich mich als Solist auf den Weg machte. Auf der 202 Kilometer langen Strecke waren 2.700 Höhenmeter zu bewältigen. Es gab auch noch eine längere Version, auf die ich aber nach den unzähligen Wellen im zweistelligen Prozentbereich und einigen Schauern spontan verzichtete. Ich war ja spät dran. Es wurde wirklich jede Steigung mitgenommen, man merkte, da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Auffällig war auch der geringe Autoverkehr. Genauso allein wie ich los fuhr, kam ich dann auch wieder hungrig und ziemlich platt alleine in Riegelsberg an. In dem gut organisierten Zielbereich gab es dann zur Belohnung eine heiße Dusche, hausgemachten Rollbraten und Kuchen wie bei Muttern. Das Essen war für die Marathonfahrer im Startgeld enthalten. Ein gelungener Tag auf dem Rad, dank einem Verein und seiner Mitglieder, die ihre Freizeit für andere opfern und dabei noch sehr freundlich und hilfsbereit waren.
Bis nächstes Jahr.
Christian