szmtag

Die Termine beim Circuit Cycling auf dem Hockenheimring und beim Rhön-Radmarathon in Bimbach mit dem Team TOUR in der jüngsten Vergangenheit waren mit frühem Aufstehen für die längere Anreise  bzw. Anfahrt schon am Vortag verbunden. Letzten Sonntag konnte ich mich jedoch wieder auf einen späteren „Dienstbeginn“ und auf die 17 Kilometer kurze Anfahrt mit dem Rad zur 25. RTF vom RSC Sankt Ingbert freuen. Mein saarländischer RTF-Edelhelfer Werner war wieder an meiner Seite mit dabei. Als er am Morgen den Weg von der Saarbrücker Innenstadt die 115 Höhenmeter den Eschberg zu mir hinauf radelte, ahnte er wohl noch nicht, dass ihm noch ein großer, langer Tag bevorstand…

Angekommen in der Eisenberghalle traf ich Günther von Scan & Bike wieder. Die Anmeldung mittels QR-Code auf dem Smartphone klappte wie erwartet schnell und unkompliziert. Die Strecke führte durch das mir bekannte hügelige Land vom Biosphärenreservat Bliesgau über den Naturpark Nordvogesen zu der landschaftlich sehr reizvollen Region um Bitche ins benachbarte Frankreich. Die verkehrsarmen Straßen mit zum Teil neuem, sehr gutem Asphaltbelag führten durch idyllische Dörfer sowie zahlreiche Waldpassagen. Nach 129 Kilometern erreichten wir den Kontrollpunkt Nr. 4, an dem sich die Fahrer der Strecken 45, 71, 113 und 151 Kilometer alle wieder einfanden. Als Team-TOUR-Fahrer wurde ich von manchen RTF-Teilnehmern durch frühere Veranstaltungen recht schnell wieder erkannt und angesprochen. Mit den netten Fahrern von der RSG Ford Saarlouis machte ich bereits vor Wochen Bekanntschaft. Einige Fahrer vom veranstaltenden RSC Sankt Ingbert sowie vom RSC Überherrn waren über Pfingsten ebenfalls beim Rhön-Radmarathon mit dabei. Die weiteren Themen drehten sich meist um unser Dienstfahrzeug BULLS Alpine Hawk, um die Bewerbung fürs Team TOUR sowie um die Fahrerblogs und Fotos.

Bei Rostwurst und alkoholfreiem Weizen im Ziel konnte ich zwischen den gut gefüllten Biertischen eine künstlerisch verzierte Wade ausfindig machen: „True Love, Real Pain“. Obwohl es sich nach Angabe des Kunstinhabers um ein echtes Tattoo handelte, vermute ich mal, dass jene Schmerzen der Liebe zum Radsport geschuldet sind und nicht vom Tattoo-Studio stammen 😉 Danke an Dominik fürs Motiv!

Über den Tag verteilten sich die 280 Fahrerinnen und Fahrer nach Info vom Veranstalter annähernd gleich jeweils zu einem Drittel auf die drei größeren Routen. Die Streckenführung mittels Hinweisschilder und GPS-Track exakt, der Internetauftritt sehr informativ http://www.rsc-mtb.de/index.php/index.html, das Profil durchaus ambitioniert, das Wetter rennradtauglich, die Verpflegung lecker und genügend (die zarte Butter wurde von harten Rennradlerhänden auf die leckeren Wurtschnittchen geschmiert ;-)), die Helferinnen und Helfer freundlich und aufmerksam: ich hatte dank dem RSC Sankt Ingbert einen wunderbaren Tag auf dem Rennrad! Glückwunsch zu der sehr gelungenen Veranstaltung, ich komme in 2016 gerne wieder zu Euch!

Zuhause angekommen erfolgte die aktive Regeneration in Form einer kleinen Auslaufrunde im gemütlichen Tempo mit dem eigenen Nachwuchs J Ulle, Dege, Kittel und Panzer haben ja schließlich auch mal klein angefangen 😉

Die Aussicht aufs Finishen der ersten Marathondistanz in 2015 vor Augen, machte Werner einen größeren Schwenk auf seiner Heimfahrt. Die Anzeige seines Radcomputers zeigte am Ende des Tages 200,41 Kilometer an… Glückwunsch und Chapeau, Werner!!!

Bevor ich mich am kommenden Wochenende auf ein schönes Wiedersehen mit Kathrin, Tatjana, Sebastian und Harald vom Team TOUR beim Säntis Radlathlon (auf der Schweizer Seite vom Bodensee) freuen darf, heißt es nochmals Kilometersammeln fürs Team beim Schlabbeflicker Marathon an Fronleichnam in Pirmasens.

Tam

 

Kommentare sind geschlossen